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Staffware veröffentlicht seine neue iProcess Engine
Sulzbach - Die Staffware iProcess Engine (iPE, ein Kernstück der neuen Staffware Process Suite http://www.staffware.de ) wurde von Doculabs, Inc. ( http://www.doculabs.com ), ein unabhängiges Beratungsunternehmen, einem Leistungstest unterzogen und hat nach Auffassung von Staffware die Fähigkeit bewiesen, eine bisher beispiellose Anzahl von Transaktionen zu bewältigen. In den Tests, durchgeführt im Sun Microsystems Benchmark Center in Manchester, zeigte die Engine eine durchschnittliche Leistung von mehr als 1.5 Mio. Transaktionen pro Stunde, auf einem einzelnen Server, der über 30.000 User gleichzeitig unterstützt. Die Staffware iProcess Engine wurde speziell für Märkte entwickelt, bei denen die Frage nach einer schnellen, skalierbaren und fehlertoleranten Process-Management-Umgebung von Bedeutung ist. (AM)
  
PROJECT CONSULT Kommentar:
Mit der iProcess Engine behebt Staffware, zuletzt behandelt im Newsletter 20010903Newsletter 20010903, ein zentrales Manko vieler Workflow-Management-Systeme (WMS), die sich derzeitig auf dem Markt befinden. Von Beginn an stellten sich die Performance und die Integration von Fremdapplikationen mit der Steuerung der Datenflüsse zwischen ihnen als erhebliche Probleme dar. Zur Behebung der Performanceschwierigkeiten wählten daher viele den Ausweg über Client-Applikationen, andere wiederum verlagerten Funktionen auf andere Systemkomponenten wie Messaging-Systeme oder Integration Server. Der Hintergrund für diese „Behelfslösungen“ ist, dass die Workflowengines ihre einzelnen Aktionen nicht zu Transaktionen bündeln können, so dass für jeden Abruf eines Datenbanksatzes der Datenbank-Connect neu aufgebaut werden muss. Zur Steuerung von Vorgängen gehört des Weiteren die Regelung des Datenflusses zwischen den Fach-applikationen. Diese wurden i.d.R. sich selbst überlassen und nur in Ausnahmen über sogenannte Container des WMS Daten von einer Applikation an die nächste übergeben. Die Schwierigkeiten sind zum einen in der bereits bekannten Performance und zum anderen in fehlenden Tools zum Datenhandling verankert. Staffware hat mit iPE nun einen entscheidenden Schritt getan, um die Workflowsevices wieder als Dienste des Servers und damit der Workfowengine bereit zu stellen. Selbst wenn man von dem Benchmark-Ergebnis 50 bis 75 Prozent abzieht, bietet Staffware die mit Abstand derzeit leistungsfähigste Workflowengine auf dem Markt an. Mit iPE wurde ein erster bedeutender Schritt getan, um die lange gestellten Erwartungen von PROJECT CONSULT an ein optimiertes WMS erfüllen. Allerdings reicht er nicht aus, um nachhaltig und eindeutig im mittlerweile zu betrachtenden gesamten Wettbewerbsumfeld klassischer WMS-Anbieter und EAI-Anbieter eine Führungsrolle einzunehmen. Hierzu sind noch weitere Verbesserungen am Designer, in den Monitoring- und Historisierungsfunktionen und in der Bereitstellung von Tools für die Datenflusssteuerung, Datenkonvertierung und das Mapping notwendig. (MF)
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