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IBM positioniert sich mit ECM
Essen – Am deutlichsten von allen Anbietern auf der DMS EXPO positionierte sich IBM (http://www.ibm.de) als Lieferant und Integrator von Enterprise-Content-Manage-ment-Lösungen. In einer mehrschichtigen Architektur können nahezu alle aktuellen Anford-erungen an ECM-Systeme abgedeckt werden. Die Erfassungs-, OCR- und Klassifikations-systeme von IBM gelten als äußerst verlässlich. Der CommonStore kann inzwischen als Unter-nehmensarchiv für beliebige Formate von Informationen mit allen Aspekten wie Verfügbarkeit auf verschiedenen Plattformen, Ver-teilbarkeit und Sicherheit gelten. Zusammen mit Partnern zeigte eine IBM eine Reihe von Anwen-dungen, die dem Anspruch einer unter-nehmensweiten Lösung gerecht werden.  (RC)
  
PROJECT CONSULT Kommentar:
IBM hat in den letzten Jahren einen großen Aufwand betrieben, um aus den verschiedenen Komponenten für COLD, Archivierung, Workflow usw. eine einheitliche Systemlandschaft zu erstellen (zuletzt behandelt im Newsletter 20010903Newsletter 20010903). Auch wenn hier und da noch die eine oder andere ältere Komponente durchscheint oder Brüche in der Durchgängigkeit der Plattform-Unterstützung zu bemerken sind, ist das Angebot zum Thema ECM zur Zeit das vollständigste und geschlossenste am Markt. Hinzu kommt die Größe und weltweite Repräsentanz des Anbieters, die, wenn es um die Langzeitverfügbarkeit und komplexe Großsysteme geht, manchen Interessenten wieder zu IBM zurückführt – auch wenn dieses teurer als beim Wettbewerber ausfällt. Die ECM-Plattform wird auch dem Anspruch an eine unternehmensweite Repository-Lösung gerecht, wenn man die in der Zwischenzeit geschaffenen Adaptoren und die Integration von Wettbewerbslösungen wie FileNET oder anderen betrachtet. IBM hat bei ECM den Anspruch mit einem geschlossenen Produkt unterschiedlichste Plattform-Anforderungen wie COM+, Corba und JAVA für die verschiedenen IBM-Betriebssysteme und das Microsoft-Umfeld abzudecken. Im Umfeld von Portal- und Web-Plattform-Lösungen wirkt das Bild jedoch nicht ganz so einheitlich. Hier werden neben eigenen Produkten wie die Domino-Produktfamilie, WebSphere oder EIP7 auch auf Partnerschaften mit Interwoven und Vignette gesetzt. Da Lösungen im Content-Management-Umfeld vom Anspruch sehr verschieden sein können - beginnend bei einer einfachen WebSite über die Nutzung einer Plattform wie Notes/Domino gemeinsam für Intranet und Web, bis hin zu Hochleistungsportalen im B2B-Umfeld - sieht IBM hierin kein strategisches Problem für die eigenen Produktlinien: „Der Kunde erhalte immer eine Lösung, die der Aufgabenstellung angemessen ist. Wenn dies nicht durch eigene Produkte gewährleistet ist, werden die besten Produkte vom Markt integriert“. (Kff)
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