20030219 \  Unternehmen & Produkte \  Transflow positioniert sich mit Production Workflow
Transflow positioniert sich mit Production Workflow
Köln – Die TRANSFLOW Deutschland GmbH ( http://www.transflow.com ), CeBIT Halle 4 / Stand D70, bezieht Position im Markt für Production Workflow. Die ehemaligen Gründer der Ley GmbH haben die vor noch nicht langer Zeit von der Thiel AG zurück gekauften Rechte an den COSA-Produkten an die TRANSFLOW veräußert. Die TRANSFLOW Deutschland GmbH ist neben der TRANSFLOW Informationslogistik GmbH in Österreich, der TRANSFLOW Schweiz AG und der TRANSFLOW Niederlande Teil der TRANSFLOW Gruppe, deren Holding ihren Sitz in Köln hat. Kernprodukte des Unternehmens sind zum einen LBASE zur Steuerung und Abbildung sämtlicher operativer Prozesse im Logistikmarkt und die COSA Produktfamilie mit dem Schwerpunkt auf COSA Workflow. Während COSA sich noch vor drei bis vier Jahren eher dem Segment Administrative Workflow zuordnete, entwickelt sich das Produkt in Ausschreibungsverfahren immer öfter zu einem direkten Wettbewerber von klassischen Anbietern im Bereich Production Workflow und konnte in der jüngeren Vergangenheit auch in größeren Umgebungen den Zuschlag für sich gewinnen. (MF)
  
PROJECT CONSULT Kommentar:
COSA, zuletzt behandelt im Newsletter 20010805Newsletter 20010805, hat es im Laufe der letzten Jahre immer wieder geschafft, sich am Markt zu behaupten. Hierzu wurden immer wieder strategische Allianzen eingegangen, erst mit Baan ( http://www.baan.com ) und dann mit Thiel ( http://www.thiel-logistik.de ). Nachdem Ley, inzwischen in der Transflow-Gruppe aufgegangen, die Rechte von Thiel zurückgekauft hat, ist COSA nun in die TRANSFLOW eingebracht worden. Hierbei handelt es sich um einen Zusammenschluss von einer Reihe zumeist kleinerer Unternehmen, die Integrations- und Beratungsleistungen erbracht haben und um zwei Produktanbieter. Das Unternehmen steht auf einer soliden und gesunden finanziellen Basis, allerdings könnte der durchschnittliche Umsatz pro Kopf noch etwas höher ausfallen, damit es auch in Zukunft so bleibt. Bei der Produktentwicklung hat sich TRANSFLOW mit COSA Workflow ein paar sehr lobenswerte Ziele gesteckt und erste Umsetzungsschritte bereits begonnen. Neben Verbesserungen der technischen Leistungsfähigkeit ist bemerkenswert, dass TRANSFLOW die Handhabung der Lösung und insbesondere auch das Modellierungstools so gestalten will, dass auch rein fachlich geschultes Personal Prozesse definieren, testen und frei schalten kann. Zuvor hatte sich dieses Ziel bisher nur die AIC Deutschland auf die Fahnen geschrieben. Leider ist die schweizer Muttergesellschaft insolvent geworden, so dass von dieser Seite ein ebenfalls interessantes Produkt mit Entwicklungspotential für den Markt (vorerst) verloren gegangen ist. Insgesamt ist es um den Markt der Workflowprodukte mit einem umfassenden integrativen Anspruch nicht sonderlich gut bestellt. Gerade in der Kombination von Leistungs-, Multiplattform- und hoher Integrationsfähigkeit gibt es momentan kaum noch ernsthaft zu nennende Produkte. Mittlerweile werden diese Eigenschaften mit der Bezeichnung Business Process Management (BPM) beworben. Ein Trend, dem sich auch die TRANSFLOW angeschlossen hat. Im Unterschied zu Mitbewerbern setzt man mit der COSA Produktfamilie jedoch auf eine Lösung aus einer Hand. Hierzu gehören leistungsfähige und ergonomisch wie technisch durchgestylte Komponenten wie einem neuen Modeler, der einfacher und übersichtlicher aufgebaut ist als beispielsweise auf Petrinetzen basierende Methoden, neue modern gestaltete Client GUI`s und ein Tool zur Überwachung und Auswertung von Geschäftsprozessen, vergleichbar einem ARIS Process Performance Manager von IDS Scheer AG ( http://www.ids-scheer.de ). Obwohl die COSA-Produkte in den letzten Jahren gegenüber Wettbewerbern wie Staffware ( http://www.staffware.de ) und Powerwork ( http://www.powerwork.de ) an Bekanntheitsgrad in Deutschland eingebüßt haben, ist es erfreulich zu sehen, dass der Markt doch noch Alternativen zu bieten hat, die zudem interessante Entwicklungsperspektiven aufweisen. (MF)
Weitere Kapitel
© PROJECT CONSULT Unternehmensberatung GmbH 1999 - 2016 persistente URL: http://newsletter.pc.qumram-demo.ch/Content.aspx?DOC_UNID=8d61eeea6e2e4678002572cf00281ec5