20020327 \  Unternehmen & Produkte \  Docuware verspricht Sicherheit für archivierte Dokumente
Docuware verspricht Sicherheit für archivierte Dokumente
Germering – Mit einem neuen Zusatzmodul, dem Document Server, können User die DMS-Lösung der Docuware AG ( http://www.docuware.de ) jetzt auch über das Internet nutzen. Das Modul soll u.a. den Remote-Zugriff für DocuWare-Clients über das Web beschleunigen. Neben dem DMS DocuWare wird keine weitere Software für den Internet-Zugang benötigt, da die Verbindung zum Server über das http - oder https - Protokoll vom DMS selbst hergestellt werden soll. Die Adminstration des DocuWare Document Server soll direkt am Server oder über Remote-Zugriff ermöglicht werden. Durch die Einträge in Datenbankfelder eines Dokumentes sind Zugriffsrechte auf Archiv- und auf Dokument-Ebene möglich, der parallele Zugriff auf ein- und dasselbe Archiv soll sowohl direkt über das Datei-System als auch über das lokale Netzwerk oder Internet gestattet werden. Die User sollen jetzt nicht nur Lese-und Schreibzugriff auf ein Archiv haben, sondern auch vor Ort scannen oder Dokumente speichern können. Vorhandene DocuWare-Archive lassen sich weiterhin einsetzen, auch Dokument-Dateien auf dem Server sowie auf optischen Platten bleiben in Standard-Formaten erhalten. (AM)
  
PROJECT CONSULT Kommentar:
Ein lange gehegter (Alp)Traum wird wahr: Ein Browser, ein Internetzugang und jeder kann auf Unternehmensdaten zugreifen. DocuWare begeht hier den Spagat zwischen maximaler Flexibilität und hohen Sicherheitsanforderungen. Wie die Sicherheit auf abgelegte Dokumente in einer offenen Internetumgebung via http oder https erhöht werden kann ist jedenfalls fragwürdig. Die selbe Fragestellung hat in den vergangenen Jahren übrigens auch einigen ASP-Anbietern einen vorzeitigen Abschied beschert. Nichts anderes bietet DocuWare mit dem DocumentServer. Nur mit dem feinen Unterschied, dass die Unternehmen gleich selbst ASP-Dienstleister sein sollen und somit unabsehbare Risiken tragen müssen. ASP bzw. DMCO Document Management Complete Outsourcing ist natürlich letztendlich eine Vertrauensfrage. Doch die Verwendung von öffentlichen Leistungen ist sicherlich in diesem Zusammenhang fragwürdig. Auch kann man seinem eigenen Unternehmen sicherlich einen gewissen Vertrauensvorschuss anrechnen, wenn dieses seinen Mitarbeitern plattform- und standortunabhängig Unternehmensdaten zur Verfügung stellen möchte. Doch genau dieser Vertrauensvorsprung müsste eigentlich als Augenwischerei betrachtet werden. Nur durch die Anschaffung des Document Servers alleine kommt man gleichzeitig nicht in den Genuss, eine entsprechend aufwendige und anspruchsvolle Sicherheitsinfrastruktur nutzen zu können, wie es für eine echte ASP/DMCO Dienstleistung inzwischen selbstverständlich ist. Ohne diese Sicherheitsinfrastruktur ist der Einsatz einer derartigen Komponente eher als unkalkulierbares Risiko einzustufen. (FvB)
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