20030306 \  Unternehmen & Produkte \  Microsoft setzt auf Digital Rights Management
Microsoft setzt auf Digital Rights Management
Unterschleißheim - Durch die Integration eines Digital Rights Management (DRM) in die neue Servergeneration Windows Server 2003, will Microsoft ( http://www.microsoft.com/germany ), CeBIT Halle 4 / Stand 25 ff) ihren Kunden die Möglichkeit bieten, in Zukunft u.A. Dokumente und Emails mit einem wirkungsvollen Schutz vor Missbrauch zu versehen. Da die Informationen direkt im Dokument integriert werden sollen, bleiben die Informationen auch beim Verschicken oder Kopieren erhalten. Microsoft möchte damit Firmen die Möglichkeit geben, zu verhindern, dass wie in der Vergangenheit möglich, Dokumente mit vertraulichen Informationen an Unbefugte gelangen konnten. (FH)
  
PROJECT CONSULT Kommentar:
Microsoft baut kontinuierlich ihr Produktportfolio aus. Digital Rights Management zur Sicherung von Rechten ist eine zunehmend wichtige Komponente. Nachteilig dürfte sein, dass die Merkmale natürlich in Microsoft-Dokumente eingebaut werden – daher eher ein proprietärer Ansatz. Mit der angebotenen Lösung haben Unternehmen aber nun einen wirkungsvollen Schutz vor dem Missbrauch sensibler Daten, der sich nicht nur auf bestimmte Bereiche der Datenstruktur beschränkt, sondern auch für ein einzelnes Dokument gelten kann. Auch fürchten Vertreter einer amerikanischen Bürgerrechtsgruppe, dass Mitarbeiter nun nicht mehr die Möglichkeit haben, mit Beweisen an die Öffentlichkeit zu treten, die gegen ihr eigenes Unternehmen gerichtet waren. Diese Befürchtungen sind nicht ganz von der Hand zu weisen, jedoch hat jede Firma das Recht vertrauliche Informationen wirkungsvoll zu schützen. (AM)
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